Bio-Eier von zufriedenen Bio-Hühnern

Die Landwirtschaft des Kiebitzhofes

Mit unserer Legehennen-Haltung setzen wir selbst im Biobereich Maßstäbe: Im neuen Stall steht unseren Hühnern doppelt so viel Auslauffläche zur Verfügung, wie die strengen Bioland-Richtlinien verlangen. Freiwillig füttern wir konsequent 100 % Bio-Futter, vorgeschrieben sind nur 95 %.

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Pickende, scharrende, gesunde Bio-Hühner

Bei gesundheitlichen Schwierigkeiten behandeln wir unsere Hühner ausschließlich mit pflanzlichen und homöopathischen Mitteln. Doch das kommt selten vor. Denn wir legen Wert auf ein Rundum-Wohlfühlprogramm für unsere Hennen: Unsere Bio-Hennen scharren in Körnerresten, Stroh, Holzhäcksel und Sand als Einstreu. Hier nehmen sie ein Sandbad, picken ausgiebig vom Bio-Körner-Futter und an Möhren. Sie sind beschäftigt und deshalb zufrieden. Federpicken oder Kannibalismus kennen wir nicht.

Hühner-Frikassee und Hühnerbrühe vom Kiebitzhof

Die Junghennen kommen von Jens Bodden, mit dem wir schon lange zusammenarbeiten. Ab einem Alter von 17 Wochen sind sie bei uns. Nach einem Jahr zufriedenen Lebens auf dem Kiebitzhof schlachten wir die Hennen und verarbeiten sie komplett auf unserem Hof. Daraus wird feines Hühner-Frikassee oder Hühnerbrühe mit Fleisch.

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)


3,5 Millionen Bio-Eier

Der Kiebitzhof gehört mit 3,5 Millionen Eiern im Jahr 2011 zu den größten Bioland-Eierherstellern in Deutschland. Die Bio-Eier vermarkten wir ausschließlich in der Region. Insgesamt arbeiten 16 Menschen mit und ohne Behinderung im Bereich Landwirtschaft des Kiebitzhofes. Die Arbeit mit den Hühnern bereitet allen bei uns auf dem Hof große Freude. Kürzlich hatte ein Huhn sich ein Bein gebrochen. Ein Mitarbeiter mit Behinderung hat das Huhn mit nach Hause genommen und es dort gesund gepflegt – eine schöne Herausforderung, die der Mitarbeiter toll gemeistert hat. 2011 haben wir dank einer zusätzlichen Beregnungsanlage 1.000 Tonnen Kartoffeln geerntet, insgesamt 182 Hektar bewirtschaftet und 15.000 Bio-Hühner in fünf Ställen nach Bioland-Qualitäts-Richtlinien gehegt. Unser ökologischer Landbau wird unterstützt durch Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) im Rahmen des NRW-Programms „Ländlicher Raum“. Der besonderen Verantwortung, die wir schon allein aufgrund unserer Betriebsgröße tragen, sind wir uns sehr bewusst. Sie macht uns stolz und treibt uns an.

 

Ihr Ralf Winkler

Ralf Winkler, Leiter Biologische Erzeugung mit seinem Team


Produkte aus dem Bereich der Landwirtschaft sind: